Der Brotbackautomat
Brotbackautomat nennt sich ein elektrisches Küchengerät, das automatisch Brot herstellen kann. Die Mehrzahl der Brotbackmaschinen ist derart konstruiert, dass sie die Zutaten mit einem oder mehreren Knetelementen zu einem Teig verarbeitet. Die Automaten überwachen zudem die Zeit des Aufgehens des Teigs per Zeitschalter und backen das Brot mit der geeigneten Temperatur. Darüber hinaus leiten sie den Abkühlvorgang selbständig ein.
Nach dem Einfüllen der Zutaten wird der Knetvorgang mit Hilfe eines Programmwählers in Gang gesetzt. Man kann dabei auch den gewünschten Bräunungsgrad des Brotes bestimmen. Vor dem Aufgehen des Teiges ertönt ein Signal, um gegebenenfalls weitere Zutaten hinzu zu fügen. Der weitere Backvorgang erfolgt dann automatisch, so dass ein gewöhnliches Brot nach maximal drei Stunden gebacken ist. Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich der Backbeginn bei dem größten Teil der Backautomaten auf 13 Stunden vor programmieren. Auf diese Weise kann man bereits abends die Zutaten einfüllen, und die Uhr so einstellen, dass das Brot zum Frühstück fertig ist. Im Handel gibt es eine große Zahl von Backmischungen, die schon alle Zutaten zum Brotbacken enthalten, so dass man nur die Flüssigkeit hinzufügen muss.
Die Brotform ist dem Behälter angepasst, der in der Regel als Kasten ausgestaltet ist. Er enthält zumeist ein oder zwei von unten eingeführte Wellen, die abgedichtet sind. Auf die steckt man von innen die Knetelemente auf. Von unten greifen Mitnehmer, die ein Motor antreibt, in die Wellen. Die Knetelemente können sich auf diese Weise im Behälter drehen und aus den Zutaten einen Teig mischen.
Vor dem letzten Aufgehen des Teigs kann man die Knetelemente entfernen. So lässt sich das Brot besser entnehmen. Außerdem entsteht durch die Knetelemente kein Hohlraum im Brot. Der wird besonders groß, wenn die Elemente als Haken geformt sind. Spätestens nachdem man das fertige Brot aus der Form entnommen hat, muss man die Knetelemente aus dem Brot entfernen.
Ein Nachteil der Brotbackautomaten ist die fehlende Oberhitze, ohne die das Brot in der Regel wenig Bräune und nur eine leichte Kruste erhält. Viele dieser Geräte ermöglichen auch andere Anwendungen. Beispiele sind die reine Teigzubereitung und die Zubereitung von Konfitüre.
